Zum 1. Mal fuhr die Herz-Mariä-Bruderschaft Am Dom Zu Unserer Lieben Frau in München an den Entstehungsort ihrer
Bruderschaft, nach Notre Dame Ein Text! Sie können ihn mit Inhalt füllen, verschieben, kopieren oder löschen. Zum 70jährigen Jubiläum der Wiederbelebung nach dem 2. Weltkrieg organisierte Frau
Antonie Wilken mit einem erfahrenen Guide, Herrn Jürgen Fleischmann, die Kurzreise mit insgesamt 29 Personen. Gemeinsam wurde ein dichtes Programm ausgearbeitet. Frau
Hedwig, die uns durch Paris führte, hatte ein unglaubliches Wissen, konnte uns viel über Paris erzählen und unsere verschiedensten Fragen beantworten.
Als seelsorglicher Begleiter konnte Msgr. Wolfgang Huber, Präsident von missio, gewonnen werden. Msgr. Huber war ein guter Vertreter unseres
Präses, der leider urlaubsbedingt nicht mitfahren konnte. Vor einigen Jahren war Msgr. Huber schon selbst Präses der Herz-Mariä-Bruderschaft gewesen. Glücklicherweise kennt er sich hervorragend in
Paris aus und spricht fließend die französische Sprache. Er knüpfte die Kontakte für unseren ganz besonderen Jubiläumstag. Dafür sagen wir ihm ein tiefempfundenes und herzliches Vergelt’s Gott. Er
hat diese Jubiläumsfahrt so großartig mitorganisiert und ist sogar als Gruppenleiter im Notfall eingesprungen.
Abbé Dr. Achille Bundangandu war aus Luxemburg dazugekommen. Was für eine Wiedersehensfreude, denn viele aus unserer Gruppe kannten ihn noch von den Fußwallfahrten nach Altötting.
U.a. besichtigten wir die Kirche Notre Dame, die nach dem schrecklichen Brand in neuem Glanz erstrahlt. Die Dornenkrone Jesu Christi, die nur am Herz-Jesu-Freitag den
Gläubigen in der Kirche gezeigt wird, ist nun hinter
einer riesigen goldenen Scheibe verborgen. Sainte Chapelle, nicht weit entfernt von Notre Dame, zeigte uns die höchste, fantastische Vollendung
gotischer Kunst im 13. Jhdt. In dieser Palastkapelle wurden lange Zeit die
Passionsreliquien von Jesus Christus aufbewahrt.
Der 3. Tag war unser großer Jubiläumstag. Wir sollten uns um 10:30 Uhr in der Kirche Notre Dame des Victoires zur Kirchenführung einfinden. Doch als wir ankamen, war die Kirche bereits gut besucht, es wurde der Rosenkranz vor dem Gottesdienst gebetet. Eine Kirchenführung war daher nicht möglich.
Nach dem feierlichen Einzug zum Gottesdienst begrüßte uns der Curè, Pater Antoine von Augustinus, Priester-Rektor der Basilika, mit sehr freundlichen und warmen Worten. Es war für ihn und alle Anwesenden eine große Freude und auch Ehre, dass die Herz-Mariä-Bruderschaft Zu Unserer Lieben Frau aus München gekommen war. Der Gottesdienst verlief sehr feierlich mit vielen Liedern und Gebeten. Die Predigt übersetzte für uns Msgr. Huber und sprach auch ein freundliches Grußwort an die Gemeinde. Zum Abschluss des Gottesdienstes wurde innig zur Muttergottes gebetet.
Zum Gottesdienst kamen so viele Menschen, dass sie in den Bänken keinen Platz mehr fanden und auf dem Boden knieten. Auch nach dem Gottesdienst blieben sie in der Kirche und sangen und beteten noch lange weiter.
Da eine Kirchenführung nicht möglich war, sollten wir von einer äußerst
liebenswürdigen Klosterschwester des Benediktinerordens zur Entstehung dieser Kirche einige Informationen erhalten. In der Kapelle der Hl. Therese von Lisieux kamen wir nach dem Gottesdienst zusammen
und Msgr. Huber übersetzte uns die Erklärungen, die ihm die freundliche Klosterschwester gab. Tief beeindruckt und nachdenklich verließen wir den Entstehungsort
unserer Bruderschaft. Die Herz-Mariä-Bruderschaft, die Pfarrer Desgenettes auf Eingebung der Muttergottes im Dezember 1836 ins Leben rief, ist bis heute eine lebendige, tiefgläubige und große
Gemeinschaft in Notre Dame des Victoires, die von ihrem Curé, Pater Antoine von Augustinus, mit großem Engagement
weitergeführt wird.
Anschließend gingen wir zu Fuß zur Kapelle Zu Unserer Lieben Frau von der Wundertätigen Medaille, um dort den Rosenkranz zu beten. Die Mittagspause fiel aus Zeitgründen weg.
Msgr. Huber hatte eine Kapelle im 1. Stock des Gotteshauses mit einer
Fensterfront zum Kirchenraum für uns reservieren lassen. Ein großartiges
Erlebnis, denn beim Rosenkranzgebet konnten wir hinunter in die Kirche und auf den Sarg von Schwester Katharina Labouré blicken. Das Gebet wurde zu einer besonders tiefen Erfahrung.
Danach blieb noch ein wenig Zeit für ein persönliches Innehalten vor dem Sarg von Schwester Katharina Labouré.
Keiner unserer Gruppe meuterte, als wir ohne Essenspause unser Sightseeing-Programm nach dem Rosenkranzgebet fortsetzten. Auch das ist ungewöhnlich! Zum Abschluss unserer Reise hatte Msgr. Huber in der Unterkirche von St. Madeleine unseren Sonntagsgottesdienst vorgesehen. In diesem kleinen Raum waren wir ganz geborgen in der Gegenwart Gottes. Die dichte Atmosphäre gab uns ein tiefes Gefühl der Gemeinsamkeit im Glauben. Mit Dankbarkeit und Freude feierten wir noch einmal zusammen Eucharistie.
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